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Herzlich willkommen bei  map-F

Personen, die vor Krieg, Armut oder staatlicher Verfolgung in die Schweiz fliehen, erhalten oft eine vorläufige Aufnahme als Ausländer/ in. Durch eine Gesetzesänderung im Kanton Zürich erhält diese Personengruppe neu nur noch rund die Hälfte ihrer bisherigen Unterstützungsleistungen (Asylfürsorge statt Sozialhilfe). Diese Kürzung bedeutet für Betroffene eine oft massive Verschlechterung ihrer Lebenssituation: Integrationsmöglichkeiten wie Deutschkurse entfallen in vielen Gemeinden, der Grundbedarf für den Lebensunterhalt wird gekürzt und Vielen droht ein Umzug von der eigenen Wohnung in eine Kollektivunterkunft.
Dies bedeutet Unsicherheit. Neu können Gemeinden selber bestimmen, ob Betroffene Integrationsmassnahmen erhalten oder ihre Wohnung aufgeben müssen. Um dieser Unsicherheit entgegenzuwirken, wurde der Verein map-F gegründet. Durch Beratung unterstützt map-F vorläufig aufgenommene Ausländer/innen. Map-F dokumentiert und analysiert systematisch die Umsetzung des neuen Gesetzes in den Gemeinden und stellt fest, wo Integration ermöglicht wird und wo nicht. Durch Sensibilisierung von Gesellschaft und Politik wird map-F Einfluss auf die Umsetzung der Gesetzesänderung nehmen und sich für die Bedürfnisse der Betroffenen einsetzen. Dafür ist map-F auf die Hilfe von betroffenen vorläufig aufgenommenen Ausländer/Innen (F-Ausweis) angewiesen. Wir bitten die Betroffenen, Informationen über den Umgang ihrer Gemeinden an uns weiterzuleiten. Ebenso suchen wir noch Freiwillige, die die Arbeit des Vereins unterstützen (Zusammenarbeit mit Betroffenen, Mitwirkung bei Anlässen, Vernetzung in den Gemeinden, u.v.m).