Portrait

Warum map-F?

Personen, die vor Krieg, Armut oder staatlicher Verfolgung in die Schweiz fliehen, erhalten oft eine vorläufige Aufnahme als AusländerInnen (F-Status). Krisen- und Gewaltsituationen dauern oft über Jahrzehnte an. Über 90% der vorläufig aufgenommenen AusländerInnen bleiben dauerhaft in der Schweiz.

Seit März 2018 erhalten Personen mit F-Status im Kanton Zürich keine Sozialhilfe mehr sondern die deutlich tiefere Asylfürsorge. .Mit diesen Kürzungen werden die Integrationsmöglichkeiten stark eingeschränkt oder entfallen, das Alltagsbudget wird teils massiv gekürzt und viele müssen von ihrer Wohnung in eine Kollektivunterkunft umziehen. Dies schafft prekäre Lebensumstände  bei den Betroffenen. Zudem herrscht mit dem Sozialhilfeausschluss eine gewisse Willkür. Denn denn je nach zugewiesener Gemeinde erhalten vorläufig Aufgenommen stark unterschiedliche Unterstützung. Der Verein map-F will dieser Verschlechterung der Lebensbedingungen entgegenwirken. Lesen Sie dazu unser Grundsatzpapier

Was tun wir?

Mit unseren regelmässigen Monitoringberichten zur Situation vorläufig aufgenommener Personen im Kanton Zürich sensibilisieren wir die Behörden und die breite Öffentlichkeit für die prekären Lebensumstände dieser Personen. Mit unserer Anlaufstelle unterstützen und beraten wir Betroffene in ihrer Lebenssituation. Mehr Infos zu unseren Aktivitäten finden Sie in dieser Übersicht.

Der Verein map-F

map-F ist ein unabhängiger Verein, der durch Mitgliederbeiträge sowie Spenden finanziert wird (Statuten). Nebst der Geschäftsleitung engagiert sich der Vereinsvorstand auf freiwilliger Basis. Mehr zum Verein im Jahresbericht 2018.